FAQ - Freqently Asked Questions (deutsch: häufig gestellte Fragen).
Wir wollen diese Handy- und Mobilfunk-FAQs aktuell halten - mailen Sie uns Ihre Fragen. Hilfe finden Sie übrigens auch in unserem Handy-Forum mit RSS-Newsfeed.
Welche Handy-Vorwahl-Nummern gehören zu welchem Mobilfunknetz?
0151, 0160, 0170, 0171, 0175 - Vorwahlen für Handynummern des Mobilfunk-Netzbetreibers T-Mobile D1.
0152, 0162, 0172, 0173, 0174 - Vorwahl-Nummern für den Mobilfunk-Netzbetreiber von Vodafone D2.
0155, 0163, 0177, 0178 - Vorwahlen für Nummern im Handy-Netz von e-plus.
0159, 0176, 0179 - Handy-Vorwahlnummern für das Mobilfunknetz von Mobilfunk-Provider o2.
Handy-Tarife, Daten-Tarife, Verträge
Handytarife bzw. Mobilfunk-Tarife unterscheiden sich i. d. R. in Laufzeit-Tarife, Prepaid, Postpaid, Flatrates, Datentarife und Call-by-Call. Sie beeinhalten die Gebühren / Kosten für die telefonierte Gesprächszeit und die Kosten für gesendete SMS bzw. MMS und ggf. für das Internet-Surfen mit dem Handy oder Smartphone. Die Mobilfunk-Netzanbieter bzw.Service-Provider unterscheiden sich in ihren monatlichen Gebühren, vielfach sind die Handytarife für Gepräche in der Nebenzeit billiger als in der Hauptzeit. Es gibt Angebote mit inbegriffenen Gesprächsminuten (Inklusivminuten) und Inklusiv-SMS sowie verschiedenen Gebühren für Gespräche in verschiedene Mobil- und Festnetz-Telefonnetze.
Prepaid und Postpaid Tarife
Preipaid-SIM-Karten ermöglichen das Telefonieren mit dem Handy ohne Vertragsbindung und ohne Grundgebühren. Das Gesprächs-Konto ist jederzeit mit Aufladekarten mit unterschiedlichen Beträgen nachladbar und wird einfach abtelefoniert. Bei Prepaid-Paketen erhält man ein günstiges Mobiltelefon inkl. Prepaid-Karte und oft sogar einen bestimmen Betrag als Startguthaben. Das Handy ist in diesem Falle i. d. R. mit einem so genannten Sim-Lock versehen, so dass es nur Prepaidkarten des entsprechenden Mobilfunk-Netzanbieters (Providers) akzeptiert. Prepaidkarten eigenen sich besonders für Nutzer, die nur über einen bestimmten Betrag zum telefonieren verfügen wollen, oder für alle, die selten telefonieren bzw. hauptsächlich erreichbar sein wollen. Im Gegensatz zu Prepaid werden bei Postpaid die Gebühren nachträglich abgebucht.
Bei Postpaid-Zahlungssystemen dagegen handelt es sich um Tarife und Verträge mit Vertragsbindung und nachträglicher Rechnungslegung.
Handy-Flatrates
Handy-Flatrates (wie z.B. die BASE-Tarife von E-plus) lohnen sich praktisch vor allem für Vieltelfonierer. Überprüfen Sie vor allem Ihre Handy-Rechnungen und Einzel-Gesprächsnachweise: Wie oft und in welche Mobilfunk-Netze bzw. Festnetze telefonieren Sie? Sind Sie ein Wenigtelefonierer, ist Prepaid mit Sicherheit für Sie passender als eine Handy-Flatrate.
Prepaid oder Mobilfunk-Vertragstarif?
Wer ein neues Mobilfunkangebot sucht, kann zwischen Vertragstarifen und Prepaid-Angeboten wählen. Prepaid-Discount-Angebote erweiterte dank besonders günstiger Minutenpreise das Mobilfunkangebot. Welche Gründe sprechen da für Mobilfunk-Vertragsangebote? Neben der größeren Auswahl an kombinierbaren Optionen, sowohl für Telefonieren wie für Surfen, gehören auch Features wie Homezone oder Multi-SIM zu Alleinstellungsmerkmalen bei Mobilfunkverträgen. Auch die subventionierte, als vergünstigte Hardware (Handys, Smartphones, mobile datengeräte) gehört in diese Kategorie, wenngleich sich hier das Rechnen anhand des eigenen Telefonverhaltens durchaus lohnt.
Dual- oder Triband-Handys
Dualband-Handys können in unterschiedlichen Frequenzen senden und funktionieren somit in verschiedenen Mobilfunk-Netzen. Das D-Netz hat 900 MHz, das E-Netz 1800 MHz. Tiband-Handys funktionieren nicht nur in den o. g. Mobilfunk-Netzen (in den größten Teile Europas und Asiens), sondern auch in den USA.
Handy-Bundles bzw. Angebote für Handys mit Zugabe
Bundle ist englisch und bedeutet auf deutsch etwa Bündel. Im Kampf um neue Kunden müssen sich die Mobilfunk-Anbieter Einiges einfallen lassen. Nur günstige Mobilfunk-Tarife und Handy-Preise reichen oft nicht mehr aus.
Viele Handy- und Mobilfunk-Shops im Internet bieten daher diese sogenannten Handy Bundles an. Es handelt sich hierbei um einen Vertragstarif, dem neben einem neuen Handy odr zwei neue Mobiltelfonen noch eine attraktive Zugabe / Prämie zugegeben wird. Diese Bonus-Zugaben können z. B. als Zugabe ein Notebook, einen LCD-Flachbild-Fernseher, einen Komplett-PC, ein Navigationsgerät, ein iPod oder anderer MP3 Player oder eine Spiele-Konsole (Playstation, PSP, Xbox, Nintendo etc.) sein. Diese Kombinationen von Vertragshandy mit Geschenk werden also Handy-Bundles (oder auch Handybundles) genannt.
Lohnen sich Handy-Bundle-Angebote mit Zugabe?
Diese Frage kann so nicht pauschal beantwortet werden. Wenn man aber den zum jeweiligen Handy-Bundle dazugehörenden Handyvertrag bzw. Mobilfunk-Tarife gut prüft und vergleicht und sein Telefonierverhalten kennt bzw. ggf. auch ändert, kann sich so ein Handy-Bundle-Angebot durchaus rechnen und insbesondere mit hochwertigen Zugaben wie Notebook, PC, Navigationsgerät oder LCD-Flachbild-Fernseher ein Schnäppchen sein.
Handy-Angebote mit Geld-Auszahlung
Handy- und Mobilfunk-Vertrag-Angebote mit Auszahlung bedeuten, dass Kunden zum Handy mit Mobilfunkvertrag eine Barauszahlung - also Geld - als Prämie erhalten, die i. d. R. auf das Konto überwiesen wird. Mobilfunkanbieter wollen u. a. damit neue Mobiltelefon-Modelle oder Mobilfunktarife schneller und besser vermarkten, für den Kunden bedeutet dieser Bonus einen Extra-Vorteil. Ermöglicht wird dieser Extra-Bonus für den Kunden durch die Kalkulation des Anbieters, die einen Teil seines Gewinnes praktisch an den Kunden weitergibt.
SIM-Lock
SIM-Lock ist ein Begriff aus dem Mobilfunkbereich und beschreibt Einschränkungen der Nutzbarkeit des Handys oder Smartphones auf bestimmte SIM-Karten. Mobiltelefone so gesperrt werden, dass sie nur SIM-Karten von bestimmten Mobilfunk-Anbietern und / oder Netzen und / oder SIM-Typen akzeptieren.
Handy-TV
Die Standards für digitales Handy-TV sind z. Zt. DMB und DVB-H (Mobile 3.0) und auch DVB-T. Mit diesen Techniken sollen bis zu 30 Fernsehprogramme live auf mobile Geräteübertragbar werden. T-Mobile, Vodafone, e-plus und o2 haben zur Fussball WM 2006 in einem gemeinsamen Demonstrationsprojekt in Berlin, Hamburg, München und Hannover für ausgewählte Nutzer TV- und Radioprogramme über 16 Kanäle auf eigens ausgerüsteten Handys übertragen. Genutzt wird der Funkstandard DVB-H (Digital Video Broadcasting-Handheld). Wie Ende Juli 2008 in verschiedenen Medien gemeldet wird, sollen allerdings die DVB-H-Sender in Kürze abgeschaltet werden. Hauptgrund für das Scheitern von DVB-H sei eine Verweigerungshaltung von Mobilfunk-Netzbetreibern, Service-Providern und Diskountern, Handys mit DVB-H-Empfangsteil zu verkaufen. Dadurch werde der Mobile 3.0 Plattform praktisch die Geschäftsgrundlage entzogen. Inzwischen sind enige Mobiltelefone erhältlich, die den digitalen Fernseh-Standard DVB-T für Handy-Fernsehen nutzen.
SMS, MMS
SMS ist die Abkürzung für "Short Message Service" - zu Deutsch: "Kurzmitteilungsdienst". Für MMS benötigt man ein MMS-fähiges Handy. Über die Tasten Ihres Handys können Sie Textnachrichten von einer Länge bis zu 160 Zeichen auf das Display eines anderen Handys versenden. Eine SMS kostet je nach Anbieter und Tarif unterschiedlich.
Multimedia Messaging Service (MMS) eröffnet neue Möglichkeiten der mobilen Kommunikation. Nutzer können auch News aus Politik und Kultur, Sportnachrichten oder Wettermeldungen abrufen. Anfahrtsskizzen erleichtern die Orientierung oder man versendet MMS mit Bildern, Tönen oder Videos Freunde oder Verwandte.
MMS/Picture Message an eine E-Mail-Adresse senden
Ja, eine MMS/Picture Message kann auch an eine E-Mail-Adresse verschickt werden. Dazu müssen Sie in der Empfängerzeile ("An:") eine Email-Adresse eintragen.
Mobiles Internet: Mit Handy, Smartphone, Notebook / Netbook im Internet surfen
Mobiles Internet ist auch eine Alternative zum herkömmlichen Web-Surfen, z.B. per DSL. Diverse Anbieter ermöglichen den mobilen Internet-Zugang per UMTS Flatrate bzw. HSDPA Flatrate.
Das Surfen per Handy bzw. anderen geräten wie Notebook / Netbook ist einfacher geworden. Mittlerweile sind viele Mobiltelefone und Smartphones für die Nutzung mobiler Internet-Dienste vorbereitet und Anbieter bereiten ihre Web-Inhalte so auf, dass man mit wenigen Tastendrücken an Informationen kommen kann. Mobilfunk-Netzbetreiber bieten spezielle Datentarife und Flatrates für den mobilen Internet-Zugang per Handy, Smartphone, PDA, Notebook / Netbook etc. Die Preise für die mobile Datennutzung sind in den vergangenen Jahren so weit gesunken, dass sich Surfen im mobilen Internet bezahlbar ist. So kann z. B. eine Fahrplanauskunft per Handybrowser im Vergleich zur Anwahl einer gerade vom Mobiltelefon aus sehr teuren Auskunftsnummer Geld sparen.
Wenn auch mit gewissen Einschränkungen kann man also überall, wo ein mobiles Gerät Empfang hat auch ins Internet gehen. Ebenso kann man mit dem Handy oder Smartphone E-Mails und Faxe versenden und empfangen sowie direkte Datenverbindungen zu Computern herzustellen. Allerdings funktionieren "normale" Modems nicht in den Mobilnetzen. Das war nur beim Ende 2000 abgeschalteten analogen C-Netz möglich. Man braucht also ein eigenes Modem oder ein Handy, das mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet ist. Im GSM-Netz war bisher die Transfergeschwindigkeit auf 9,6 kbit/s beschränkt, also viel langsamer, als mit modernen Modems oder gar ISDN-Karten und DSL-Zugängen üblich. Mit den Standards GPRS und HSCSD rüsteten die Mobilfunk-Netzbetreiber nun nach und ermöglichen deutlich höhere Geschwindigkeiten. Vodafone D2, E-Plus und O2 Germany haben ausserdem auch auf herkömmlichem Weg die Übertragungsrate auf 14,4 kbit/s erhöht. Siehe dazu auch UMTS und HSDPA.
GPRS, HSDPA, UMTS, 3G
GPRS ist ein technischer Standard für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten bei mobilen Diensten - also auch für den mobilen Internetzugang. Die Daten werden in Pakete aufgeteilt und mit einer Empfängeradresse gesendet. Die Mobilfunkgeräte bleiben ständig online, so daß eine Verbindung nicht für einzelne Datenübertragungen aufgebaut werden muss. Abgerechnet wird meist nach Volumen der Daten.
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS mit Datenraten von bis zu 7,2 MBit/s - also mit der Verbindungsgeschwindigkeit von DSL im Festnetz vergleichbar.
UMTS ist die Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System". Während sich GSM mit seiner eher geringen Datenübertragungsrate von 9,6 Kilobit pro Sekunde vor allem für die Übertragung von Sprache und weniger von Daten eignet, ist UMTS bis zu 30-mal schneller als ISDN, das mit einer Rate von 64 Kilobit pro Sekunde arbeitet. Dadurch önnen Handys z. B. für den schnelles Surfen im Internet genutzt werden, Multimedia-Anwendungen und mobile Videokonferenzen sind ebenfalls mit UMTS möglich. Das heutige Mobilfunknetz der dritten Generation (3G genannt), UMTS, erreicht eine Download-Bandbreite von bis zu 384 Kbit/s. Mit HSDPA, einem optimierten Übertragungsverfahren, sind jetzt schon 1,8 Mbit/s möglich. Damit dauert z. B. der Download eines Songs nur noch knapp 15 Sekunden. 2007 sollen 3,6 Mbit/s erreicht werden, Voraussagen gehen von bis zu 7,2 Mbit/s im Jahre 2010 aus. Für UMTS benötigt ein UMTS-fähiges Handy. Wer UMTS nutzen will, braucht ein UMTS-fähiges Handy.
3G ist die Bezeichnung bzw. Abkürzung für 3. Generation (engl. Third Generation). Bezeichnung für die dritte, datenpaketorientierte, Mobilfunk-Generation, beispielsweise UMTS oder i-Mode. In 3G-Netzen können auch aufwändige Multimedia-Anwendungen (Audio, Video, usw.) übertragen werden. Zur 2. Mobilfunk-Generation (2G) wird GSM gerechnet, die 1. Generation war analog.
Blootooth und Infrarot
Bluetooth und Infrarot sind Standards für die drahtlose Kommunikation zwischen 2 Geräten. Diese Techniken bieten relativ kurze Reichweiten und sollen alle Arten von elektronischen Geräten kabellos miteinander verbinden. Der Vorteil von Bluetooth gegenüber anderen Schnurlos-Systemen ist, dass es auf Funk basiert. Das bedeutet größere Bewegungsfreiheit, da die Geräte nicht genau aufeinander ausgerichtet sein müssen, wie es z. B. beim Infrarot-Standard der Fall ist. Bluetooth kann auch durch Wände senden. Bei vielen Handys ist es möglich, Daten per seriellem oder USB-Kabel, Infrarot oder Bluetooth auf einen Computer und zurück zu übertragen. Dadurch ist es möglich, das Telefonbuch zu synchronisieren, im Internet zu surfen oder Bilder und Klingeltöne auf das Handy zu übertragen. Die Übertragung von Java-Programmen ist von vielen Herstellern leider unterbunden worden (z.B. Sharp). Eine Übertragung ist dann nur per WAP möglich.
WAP
WAP (Wireless Application Protocol) ist ein Protokoll für die mobile Telekommunikation. WAP ermöglicht, Internetinhalte für die langsame Übertragungsrate und die langen Antwortzeiten im Mobilfunk und sowie für die kleinen Displays der Handys abrufbar zu machen.
Smartphones
Smartphones können praktisch Taschencomputer ersetzen und haben umfangreichere Funktionen als klassische Handys. Mit diesen Superhandys ist fast alles möglich: Adressen und Termine verwalten, E-Mails verschicken, Memos aufnehmen, Fotos schießen und versenden - und nicht zuletzt kann man mit einem solchen Alleskönner auch mobil telefonieren. Die meisten Handy-Hersteller haben mittlerweile "schlaue Telefone" (Smartphone heißt nichts anderes) im Angebot. Für alle, die bisher Mobiltelefon und Handheld benutzt haben, aber nur noch ein Gerät mit sich herumtragen wollen ist ein Smartphone die Alternative.
Foto-Handys
Seit einigen Jahren werden die meisten Mobiltelefone mit integrierter Digitalkamera ausgestattet. Bei diesen Fotohandys befinden sich die Bildaufnahmegeräte an der Rückseite des Mobiltelefons. Jedoch ließ die Qualität der ersten Kamerahandys zu wünschen übrig. Seit einiger Zeit können jedoch einige Fotohandys mit normalen Digitalkameras durchaus mithalten. In Deutschland war das Siemens S65 das erste Fotohandy mit einer 1-Megapixel Kamera. Die integrierte Kamera konnnte schon Bilder mit bis zu 1280 x 960 Bildpunkten aufnehmen. Vor allem bei hellerer Umgebung können gute Bilder gemacht werden. Inzwischen können auch Videos aufgenommen werden. Die Fotos werden auf dem Handy gespeichert und können auch als Multimedia-Nachrichten (MMS) versendet werden. Je nach Handytyp können Bilder auch als e-Mail, über Infrarot, mit Hilfe von Bluetooth versendet oder über ein USB-Kabel übertragen werden. Auf der Cebit 2005 wurde mit dem Samsung SCH-V770 das erste 7-Megapixel-Foto-Handy vorgestellt.
Push-to-talk
Für den Mobilfunkdienst Push-to-talk (deutsch: Drücken um zu sprechen), der es ermöglicht, kurze Sprachnachrichten an einzelne Nutzer oder Gruppen zu versenden. Dabei ist es möglich, die Nachricht an mehrere Personen gleichzeitig zu senden. Für Push-to-talk werden spezielle Handys benötigt, die diese Funktion unterstützen. Für Push-to-talk wird das GPRS-Netz zur Datenübertragung genutzt, wobei Kosten entstehen.
Handys im Ausland nutzen
Ja, das können Sie - allerdings wird das mitunter teuer. Denn wenn Sie über Ihr Handy angerufen werden, zahlt der Anrufer lediglich die Kosten bis zur deutschen Grenze. Die darüber hinaus entstehenden Kosten müssen Sie tragen - das können schon mal leicht zwei Euro pro Minute werden. Wenn Sie selbst im Ausland zum Handy greifen, kann es noch teurer werden - Mobilfunkgespräche aus den USA beispielsweise kosten etwa drei Euro pro Minute! Technisch realisiert werden Telefonate per Handy aus dem Ausland über das so genannte Roaming-Verfahren: Deutsche Handy-Netzbetreiber haben Verträge mit ausländischen Telefongesellschaften abgeschlossen, die das grenzüberschreitende Telefonieren ermöglichen. Die Sache mit den hohen Kosten gilt übrigens auch für SMS-Nachrichten, die Sie vom Handy in ein deutsches Mobilfunknetz aus dem Ausland verschicken - da können die Kosten drei bis zehn Mal so hoch sein wie innerhalb Deutschlands. Für Prepaid-Kunden können im Ausland eingeschränkte Konditionen gelten. Falls Sie eine Prepaid-Karte für Handy-Telefonatenutzen, sollten Sie Sich sicherheitshalber vor einer Auslandsreise bei Ihrem Netzbetreiber erkundigen, ob im jeweiligen Reiseland auch wirklich mit dem Handy telefoniert werden kann.
SMS und Handy-Telefonate im Ausland werden zum 01. Juli 2009 übrgens deutlich günstiger. Dann gilt für SMS-Botschaften innerhalb der EU eine Obergrenze von elf Cent (inkl. Mehrwertsteuer 13 Cent). Bisher lagen die Preise bei ca. 29 Cent netto. Zugleich werden Preisgrenzen für Handy-Telefonate weiter gesenkt:<!--more--> Für einen Anruf im EU-Ausland dürfen künftig maximal 43 Cent netto (51 Cent inklusive Mehrwertsteuer) pro Minute berechnet werden, drei Cent weniger als bislang. Für die Annahme eines Mobilfunkgesprächs im EU-Ausland sinkt die Preisgrenze auf 19 Cent netto pro Minute (23 Cent brutto). Zudem muss künftig sekundengenau abgerechnet werden: nach den ersten 30 Sekunden für alle ausgehenden und ab der ersten Sekunde für eingehende Handy-Telefonate.
Roaming
Der Begriff Roaming wird hauptsächlich im Zusammenhang mit Mobilfunknetzen verwendet. Mit Roaming wird meist die Nutzung des Mobilgerätes - also auch eines Handys - in einem fremden Netz gemeint.
Handy-Virus
Handyviren sind Programme oder Programmteile, welche, so wie ein Virus auf einem PC, beim Ausführen auf Handys zerstörerische Elemente besitzen. Handyviren können sich auf Mobiltelefonen der neuesten Generation (3G-, UMTS-Handys, Smartphones) durch Bluetooth, Raubkopien, Mail-Attachments oder Downloads verbreiten. Bestes Gegenmittel ist neben der nötigen Vorsicht bei Softwareinstallationen und im Datenverkehr der Einsatz aktueller Antivirensoftware.
Handystrahlung gefährlich
Untersuchungen belegen bisher überwiegend keine Gefährdung oder Gesundheitsrisiken durch sog. Handy-Strahlung von Mobilfunk-Basisstationen und Mobilfunktelefonen. Es gibt aber strahlungsarme Mobiltelefone auf dem Markt.
Handys im Verkehr
Wenn Sie (nicht als Fußgänger) im Verkehr telefonieren wollen, dann ist eine Freisprecheinrichtung unbedingt Pflicht! Seit dem 1. Februar 2001 ist es nämlich verboten, gleichzeitig zu fahren und dabei mit dem Handy in der Hand zu telefonieren oder eine SMS zu tippen oder zu lesen. Wenn Sie unterwegs zum Telefon greifen, müssen Sie anhalten. Auch an der Ampel und im Stau ist es nicht gestattet, das Handy zur Hand zu nehmen - das darf man nur mit einer Freisprecheinrichtung. Wer erwischt wird, zahlt 40 Euro und bekommt auch noch einen Punkt in Flensburg. Auch für Radfahrer sind dafür immerhin noch 15 Euro als Strafe fällig!
Mein Handy ist weg! Was sollte ich tun?
Der erste Schritt: Die SIM-Karte sperren! Nach einem Anruf wird die SIM-Karten-Sperrung sofort aktiviert, so jedenfalls die Zusicherung aller Mobilfunk-Provider. Bei vielen Mobilfunk-Anbietern ist diese Sperrung der SIM-Karte kostenlos. Kostenpflichtig wird erst die Bestellung einer Ersatz-SIM-Karte
Handys und Notruf-Funktion
Ab Juli 2009 sind Handy-Notrufe nur noch dann möglich, wenn im Mobiltelefon eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Durch diese Neuregelung der Notrufverordnung des Telekommunikationsgesetzes soll der Missbrauch mit der europaweit kostenlosen Notrufnummer 112 vermieden werden. Die Daten von Anrufern seien so einfacher zu ermitteln, da auch Rufnummern an die Leitstelle übermittelt würden, wenn diese Nutzer ihre Rufnummern unterdrückten.
Trotz sorgfältiger Recherche und Datenpflege übernehmen wir keine Gewähr für alle hier gemachten Angaben.
handycool.de ist eine Info- und News-Internet-Portal mit Tipps für Online-Angebote zu Handys, Smartphones, Handy-Bundles und Handy-Bonus-Paketen mit Zugabe oder Auszahlung sowie Mobilfunktarife und Daten-Flatrates für den mobilen Internetzugang.
Die Links auf handycool.de führen teilw. zu Onlineshops bzw.
kommerziellen Internet-Angeboten. Wir übernehmen für die hier gemachten Angaben keinerlei Gewähr, Tippfehler und Irrtümer vorbehalten. Neben dem Endpreis der Ware können ggf. zusätzliche Liefer- und Versandkosten enstehen. Abbildungen können Produkt-Beispiele und nicht identisch mit den eigentlichen Online-Angeboten sein. Die Rechte für diese Geräte-Abbildungen liegen bei den Urhebern. © 2010 by handycool.de - Das Handy- und Mobilfunk-Portal mit Tipps, News und RSS News.